Chronik der Kegelabteilung - Gründungsjahr 1979

Ein kleiner Einblick in die Chronik der Kegelabteilung:
Als im Jahre 1977 das Projekt "Erweiterung der Turn- und Gemeindehalle Holzhausen" beschlossen wurde, war das praktisch die Geburtsstunde der Kegelabteilung in Holzhausen. Durch einen, wie man im Schwäbischen zu sagen pflegt "Reigschmeckta"¸ namens Rudi Walter kam der Vorschlag, doch eine Sportkegelabteilung zu gründen. Diese Sportart war in Holzhausen gänzlich unbekannt und so galt es für Rudi Walter, später besser bekannt als "Kegelrudi", manches Hindernis aus dem Weg zu räumen. Zunächst einmal hatten Hobby- und Freizeitkegler absolute Priorität; die Idee des Sportkegelns war mehr oder weniger ein geduldetes Nebenprodukt. Doch aller Unkenrufe zum Trotz, ließ er sich nicht von seiner Idee abbringen, und es gelang ihm tatsächlich, Kegelbegeisterte um sich zu scharen.
Am 1. Januar 1979 konnte dann dem deutschen Keglerbund die neue Abteilung mit 10 Personen gemeldet werden. Die erste Versammlung fand am 7.6.1979 statt. Von den damaligen Gründungsmitgliedern sind heute noch Rudi Walter und Gerda Probst in den Reihen der Sportkegler. Rudi Walter leitete die Geschicke der Abteilung 6 Jahre lang als Vorsitzender. Ende der Saison 80/81 kam dann eine harte Zerreißprobe auf die Abteilung zu. In Ebersbach entstand nämlich eine 4-Bahnen-Anlage, und da einige unserer Kegler von dort waren, lösten diese sich vom TGV und gründeten ihrerseits einen eigenen Verein. Danach war der TGV sehr schwach an Spielern. Doch durch einige Neuzugänge konnte der Spielbetrieb trotzdem mit 2 Herrenmannschaften aufrecht erhalten werden, ja sogar eine Damenmannschaft kam hinzu.
In der Saison 88/89 kam dann für unsere 1. Herrenmannschaft die Chance, in die 2. Bezirksliga aufzusteigen. Doch mussten hier 200 Schub anstatt 100 Schub absolviert werden, was auf unserer 2-Bahnen-Anlage nicht mehr möglich war. Der sportliche Reiz war aber so groß, dass man unsere Heimspiele nach Wiesensteig verlegte und dabei recht beachtliche, vorher kaum für möglich gehaltene Ergebnisse Erzielte. Natürlich konnte das Unternehmen nicht von Dauer sein, und so wurden Stimmen nach einer eigenen 4-Bahnen-Anlage laut.
Manfred Hummel, der inzwischen Abteilungsleiter war, trieb alsbald das Unterfangen mit großem Eifer und Ehrgeiz voran. Nachdem er dann zum 1. Vorsitzenden des TGV aufgerückt war, nahm die Sache konkrete Formen an. Nach enormem Einsatz von Manfred Hummel kam es fast einer Sensation gleich, als in einer außerordentlichen Hauptversammlung das Votum für eine 4-Bahnen-Anlage gegeben wurde. In einjähriger Bauzeit, unter Einsatz fast aller Abteilungsmitglieder sowie mit Unterstützung der anderen Abteilungen, wurde alsbald mit der Bau begonnen.
Im August '93 war das Werk vollendet. Seither kann wieder gemeinsam trainiert und gespielt werden und es macht riesigen Spaß, auf so einer herrlichen Anlage zu kegeln.
Nach nunmehr 23-jährigem Bestehen kann man folgenden Mitgliedsstand aufweisen: 54 aktive, davon 14 Jugendliche, 25 Herren und 15 Damen, sowie 12 passive Mitglieder.

Abteilungsleiter und Stellvertreter der Abteilung Kegeln

weitere Details demnächst

1979 bis 1985 Rudi Walter
~2000 Gerhard Gutbrod
~2005 Ingeborg Krissun / Manuel Lerch
-2008 Manuel Lerch
2009 - Roland Schütz