1978 Gründung Frauenchor

1978 Gründung eines Frauenchors

Im Jahr 1978 gründete der damalige Sangwart, Walter Staudenmaier, einen Frauenchor, der schon zur Jahresabschlußfeier desselben Jahres zum erstenmal mit Riesenerfolg auftrat.

1977: Turnhallenanbau

1977: Turnhallenanbau

Am 3. Dezember 1977 wurde der offizielle Spatenstich zur Süderweiterung der Turnhalle gemacht. Mit Elan und vielen freiwilligen Helfern wurde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Mit von der Partie waren, wie beim Hallenbau 1954/55, wieder die Gemeinde und der Ortschaftsrat. Auch diesmal war der Mut der Verantwortlichen besonders von Vorstand Georg Höflinger und dem damaligen Bürgermeister Jahn und den Ortschaftsräten mit ihrem Ortsvorsteher H. G. Werz von Erfolg gekrönt. Schon 1979 konnte man einen von 5 Holzhäuser Schreinermeistern besonders geschmackvoll gestalteten Sängerraum, eine neue Küche, einen Kraftraum, einen Geräteraum, sanitäre Anlagen und eine Sportkegelbahn (2-Bahn-Anlage) einweihen. Der holzgetäfelte Sängerraum war eine Stiftung der Schreinermeister. Der Rohbau der Kegelbahn war die Geburtsstunde der Kegelabteilung. So konnte der damals 3. Vorsitzende des TGV, Rudi Walter, seine Idee, eine Kegelabteilung zu gründen, auch sehr schnell verwirklichen. Einem Mann mit 10-jähriger Erfahrung im Sportkegeln fiel das auch nicht schwer. Zusammen mit Gerda Probst, Thomas Jelitte (gest. 1998), Jörg Jarmuth und bald noch weiteren Mitgliedern baute er diese Abteilung auf.

1954: Neubau Turnhalle

1954: Bau der Turnhalle

Nach vielen Gesprächen und nach Einigung mit der Gemeinde in der Kostenfrage, wurde in der Generalversammlung im Januar 1954 beschlossen, eine Turnhalle zu bauen. An dieser Stelle gebührt unserem damaligen 1. Vorsitzenden, Gottlob Breitling, und dem damaligen Bürgermeister, Daniel Höflinger, heute noch unser aller Dank, denn ohne die Einigung mit der Gemeinde und dem Gemeinderat, hätte man einen solchen Beschluss zwar fassen können, aber nicht verwirklichen.

Bereits im Oktober desselben Jahres wurde das Richtfest gefeiert; im August 1955 konnte diese schöne Turn- und Festhalle feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Mehr als 20.000 von den Mitgliedern freiwillig geleisteten Arbeitsstunden wurden zur Finanzierung dieses Projekts verbucht. Stellvertretend werden hier Georg Buder und Ernst Gölz als “Kapo” der Baustelle genannt.

Nun hatte man eine “eigene” Turn und Festhalle. Es waren optimale Voraussetzungen für Turn-, Sport,- Spielbetrieb, Gesang und vieles mehr geschaffen worden. Es konnten regelmäßig Gottesdienste in der Halle abgehalten werden, bis zur Fertigstellung der Kirche im Jahr 1964.

1939 40jähriges Vereinsjubiläum

40jähriges Vereinsjubiläum

Das Jahr des Beginns des 2. Weltkrieges fing mit einer Kappensitzung im Lokal Waldhorn an und erreichte einen vorerst letzten Höhepunkt mit dem 40jährigen Vereinsjubiläum (vom 17. bis 19. Juni). Dabei wurden Kreisoffene Wettkämpfe in der Leichtathletik durchgeführt. Über 100 Wettkämpfer nahmen daran teil. Bei diesem Fest war auch Kreisführer Hänßler anwesend und zeichnete den Vereinsführer Christian Esenwein sen. und Schriftwart Kugel mit dem Kreis-Ehrenbrief aus.

1920 Musikkapelle und Theatergruppe

Musikkapelle und Theatergruppe

Der Verein trat in den Neckar-Fils-Gau im Schwäbischen Turn- und Spielverband über. Im Jahr 1920 gründeten Mitglieder eine Musikkapelle, die sich «Alpenrose» nannte. Von Gotthold Bökel war zu erfahren, daß sich diese Kapelle aus folgenden Personen zusammensetzte: Friedrich und Christian Schmid, Hermann und Fritz Vetter, Wilhelm und Karl Banzhaf, Karl Buder, Gotthold Bökel, Maria und Christian Esenwein, Eugen Braun und Rösle Bökel.

Nach unseren Recherchen kann davon ausgegangen werden, daß Theaterspielen in den 20er Jahren sich großer Beliebtheit erfreute. Die personelle Zusammensetzung der Theatergruppe bestand aus Mitgleidern des Turnvereins und des Gesangvereins “Eintracht”. Von da an spielte man regelmäßig bin in die heutige Zeit, meistens zu den Weihnachts-/Jahresabschlußfeiern, Jubiläen und anderen Veranstaltungen. Man ging auch auswärts und machte sich dort einen Namen. 

1913 Gauturnfest

15. Gauturnfest des Schurwaldgaues

Zum 15. Gauturnfest des Schurwaldgaues am 10. August 1913 lud der Turnverein Holzhausen in “turnbrüderlicherweise” ein. Die Organisation und die Durchführung hatte der TV zu bewerkstelligen. Es war ein Höhepunkt; etwa 470 aktive Turnerinnen und Turner sowie 164 Zöglinge waren aus folgenden Turnvereinen dabei: Hohenstaufen, Rechberghausen, Birenbach, Adelberg, Unterbettringen, Straßdorf, Uhingen, Ebersbach, Börtlingen, Bünzwangen, Wäschenbeuren, Faurndau und Ottenbach.

Während des 1. Weltkrieges (1914 bis 1918) erlahmte der Turnbetrieb völlig.
1919 konnte das öffentliche Vereinsleben mit einem gemütlichen Abend mit allerlei “Komischem” und mit Theaterspiel im Gasthaus “Grüner Baum” begonnen werden. 

1902 Meldung an den Turnkreis

Meldung an den Turnkreis

Schon im Jahre 1902 konnte Vorstand Krapf dem Turnkreis Schwaben im Schurwaldgau die stolze Zahl “39” aller über 14 Jahre alten Vereinsangehörigen mitteilen, davon waren “ausübend” an den Turnübungen: 16, davon wiederum waren 9 Aktive und 7 Zöglinge (14-18 Jahre alt). Es wurde in diesem Jahr an 67 Abenden geturnt. Zuvorderst stand in den Anfangsjahren die “Hebung des Turners” nach der Idee des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn. Man nahm so manche Strapaze auf sich, um beim Kräftemessen mit anderen Vereinen dabei zu sein. Zum Abschluss des Turnjahres 1903 sagte der damalige Turnwart, Wilhelm Höflinger: “Möge der Verein frisch, fromm, fröhlich, frei weiterschreiten zur Ehre der Deutschen Turnerschar und zum Stolz unseres Dorfes… Gut Heil”.
Am 21. Mai 1905 wurde bei reger Beteiligung der Bevölkerung (ca. 400 Einw.), das Fest der Fahnenweihe gegangen. Beim Kreisturnfest vom 3. bis 6. August 1912 errang die 8-Mann starke Vereinsriege den 2. Platz.

1899 Gründung Turnverein

1899 Gründung und Beginn

Im Frühjahr 1899 gründeten 25 Männer und 10 Zöglinge – so der Name des turnerischen Nachwuchses – einen Männerturnverein.
Zweck: “Der Turnverein bildet sich aus Männern und Jünglingen jeden Standes und hat den Zweck, durch Übung den Körper kräftig und ausdauernd zu machen, einen wackeren deutschen Sinn und Reinheit der Sitten zu erstreben, zu bewahren und zu verbreiten. Alle politischen Bestrebungen sind ausgeschlossen”.
Bei der Versammlung im ehemaligen Gasthaus “Grüner Baum” wurde Michael Buder zum 1. Vorstand, Wilhelm Kißling zum Vizevorstand und Turnwart gewählt. Georg Esenwein, geb. 25.07.1877, übernahm das Amt des stellvertretenden Turnwarts bis 1902.
Über weitere, genaue Gründungsumstände gibt es keine Angaben, weil das Protokollbuch oder andere Aufzeichnungen des Turnvereins Holzhausen, die für den Zeitraum ab Gründung bis zum 25. Januar 1919 Auskunft geben könnten, nicht verfügbar waren. Wir wollen deshalb ein glaubhaftes Gemeinderatsprotokoll vom 27. Juli 1899 voranstellen: Dieses lautet:
“Heute erscheint Michael Buder, Schuhmacher hier, und Richtet die Bitte an den Gemeinderat, und gibt zu Protokol an, wir haben seit diesem Frühjahr in unserer Gemeinde einen Turnverein gebildet, der Verein besteht aus circa 30 junge Männer, und haben auch die erforderlichen Turngeräte angeschafft (was für unseren Verein einen großen Kostenaufwand verursacht hat), jetzt fehlt der Übungsplatz dazu, wir benützen aber 5 Ar 6M. Gras und Baumgarten im Ziegelgarten sei dieses Frühjahr welchen der Gemeinde gehört, und ist an Gottlob Dannenmann verpachtet um den jährlichen Pacht um 3 M 80 Pf. Da bitten wir um den Pachtnachlass beim Dannenmann und uns diesen Platz zu einem Übungsplatz überlassen.”